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Hast du diese Aussage schon mal gehört? Ich erinnere mich als ich das zum ersten Mal gehört habe. Mir war klar, dass es „so ein Spruch“ im Deutschen ist. Habe es also übernommen und mir nichts weiter dabei gedacht. Neben „man kann nicht alles haben“ ist es zum Teil meines Wortschatzes geworden. So war es „damals“.
Angst und Zweifel – menschlich. Stimmst du überein? So oft werden die zwei Zustände in gleichen Sack gepackt. Ja, sie sind halt eine automatische Reaktion. Jeder Mensch hat sie. Man kann sie nicht kontrollieren. Wirklich? Ich sehe die zwei Begriffe voneinander getrennt. ANGST – was ist es überhaupt. Klar ist, dass jeder von uns es schon irgendwann gespürt hat. Aus verschiedenen Gründen… Vielleicht war das eine Schlange oder Spinne? Vielleicht Höhe? Vielleicht eine strenge Lehrerin? Egal, was es war, das unangenehme Gefühl war da. Und wir hatten verschiedene Reaktionen drauf: Herzrasen, Schwitzen, Atem Probleme etc. Warum passiert es? Ich bin keine Hirnbiologin (ich liebe einfach dieses Thema), aber eine Sache darf ich hier teilen: wir haben ein Teil in unserem Gehirn, das dafür verantwortlich ist, dass wir in diesen Zustand kommen. Dieses Teil hatten schon unsere prähistorischen Vorfahren. Damals machte es Sinn. Dieses Teil, Amygdala genannt, sollte damals die Menschen schützen, vom Sterben bewahren. Es gab ja überall die wilden Tiere und das Leben war allgemein gefährlich. Ok – super. Heutzutage leben wir im puren Luxus – wir sind sicher. Kein Säbelzahntiger möchte uns auffressen. (Puh! Glück gehabt!) ABER: Amygdala ist immer noch da. Und sie sendet immer noch Impulse. Sie möchte uns immer noch schützen. Wovon? Von dem was SIE als gefährlich abstuft. Hier kommen ein paar Beispiele: Alles, was NEU ist (zum Beispiel Selbständigkeit, wenn man aus Angestelltenfamilie kommt; Kredit aufnehmen, falls man es noch nie gemacht hat; grösseres Geld zum ersten Mal in sich investieren etc) Alles, was andere uns gesagt haben, dass es gefährlich sei (und hier spielt keine Rolle ob es wahr ist oder nicht) Alles, was wir irgendwo gelesen oder gesehen haben, was als gefährlich abgestuft wurde. Amygdala speichert ALLES ab. Und abhängig davon, in welcher Umgebung wir gross geworden sind und wie wir als Kinder geprägt wurden, werden wir uns trauen viele Sachen zu machen oder gar keine. Und verstehe mich nicht falsch – ich rede jetzt nicht vom Bungee Jumping oder Fallschirmspringen. Ich rede vom ERFOLG. Angst hält uns nicht nur davon, erfolgreich zu werden. Sie hält uns fest in diesem Zustand, wo wir uns jetzt befinden und zwingt uns, uns damit anzufreunden. Heutzutage heisst es „Kompromisse treffen“ oder „man kann ja nicht alles haben“. Nur weil wir Angst verspüren und keine Lust haben uns mit ihr auseinanderzusetzen, gehen wir nicht für unsere Träume. Wir reden uns ein, was alles unmöglich oder „nicht für uns“ ist. Wir reden uns ein, dass Geld den Charakter verdirbt oder dass man nicht zu viel verdienen sollte, weil man ja dann höhere Steuer bezahlen muss. Und so bleiben wir in unserem privaten Sumpf von Misserfolg. Ich rede natürlich allgemein – mir ist klar, dass wir (Gott sei Dank) Ausnahmen haben. Ausnahme Nummer 1 ist: ich verspüre Angst, lasse mich aber nicht aufhalten. Ich gehe meinen Weg und tue ALLES, um meine Träume zu verwirklichen, auch wenn es sich manchmal unangenehm anfühlt und auch wenn ich auf dem Weg mehrere Herausforderungen haben werde. (übrigens – so sind meine Lieblingskunden! Mit dieser Einstellung erzielen sie ihre Erfolge sehr schnell!) Ausnahme Nummer 2 ist: ich verspüre Angst, traue mich kleine Schritte zu machen, sammle meinen ganzen Mut aber dann gleich nach dem ersten Schritt, quäle ich mich mit den Zweifeln. Und somit mache mir mein Erfolg kaum noch möglich. (Lösung: einen Mentor oder Coach buchen, um zu lernen, wie man mit den Gedanken und Gefühlen umgeht.) Und hier haben wir schon den ersten Unterschied zwischen Angst und Zweifel: ZWEIFEL können wir abstellen. Zweifeln ist das, was wir uns selbst antun. Und das sollten wir so schnell wie möglich verlernen. Woher kommt Zweifel überhaupt? Warum tun wir uns das tatsächlich an? Es kann verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel mangelndes Selbstbewusstsein – wir stellen unsere Träume und Erfolge in Frage und zweifeln daran, weil wir uns selbst als erfolgslos sehen (oder nicht wert genug). Oder wir haben jemandem Meinung abgekauft, was möglich ist oder wie manche Sachen laufen sollten (mein Lieblingsbeispiel: wenn du dich selbständig machst, musst du erst lange Monate oder sogar Jahre schwer arbeiten, bevor du Gewinne erzielen kannst. Völlige Blödsinn!) Zweifel kommen auch vom Mangel am Wissen. Wenn wir wüssten, wie die Welt wirklich funktioniert und wie mächtig wir sind, hätten viel keine Zweifel. (Versprochen!) Ich möchte hier in das Thema Zweifel nicht tiefer eintauchen. Wichtig ist es zu verstehen, dass die Zweifel man unter Kontrolle haben kann und das sollte man so schnell wie möglich lernen, so dass man eigenen Erfolg nicht sabotiert. Hast du das Gefühl, dass die Angst dich paralysiert und die Zweifel deinen Erfolg minimieren – schreibe mir und lass uns gemeinsam herauszufinden, was du in dieser Situation machen könntest. Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend, deine Caroli 💎
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